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	<title>Initiative für ein Weltkulturerbe Flughafen Tempelhof</title>
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	<description>Der Flughafen Tempelhof soll lebendiges UNESCO Weltkulturerbe werden</description>
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		<title>Nachkriegszeit und Wende</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 15:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitzeugenberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin am 2.2.1950 in Berlin-Tempelhof geboren und habe bis Anfang 1962 in der Manfred-von- Richthofen-Str. 13 am späteren Platz der Luftbrücke gewohnt.
Als Kinder haben wir immer am Mehringdamm und am Tempelhofer Damm auf und in den anliegenden Trümmergrundstücken gespielt. Später war ich in meiner Freizeit oft am Terminal und drückte mir am Fenster der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin am 2.2.1950 in Berlin-Tempelhof geboren und habe bis Anfang 1962 in der Manfred-von- Richthofen-Str. 13 am späteren Platz der Luftbrücke gewohnt.</p>
<p>Als Kinder haben wir immer am Mehringdamm und am Tempelhofer Damm auf und in den anliegenden Trümmergrundstücken gespielt. Später war ich in meiner Freizeit oft am Terminal und drückte mir am Fenster der Abflughalle die Nase platt, um Passagiere und Popellerflugzeuge zu beobachten.</p>
<p>Es gab keinerlei Sicherheitskontrollen und immer wieder wurden allzu neugierige kleine Steppkes aus den Flugzeugen geholt, weil sie Momente der Unaufmerksamkeit ausgenutzt hatten. Ich hatte immer Fernweh und bin ab 1963 vom damaligen Behelfsflughafen Köln/Bonn so oft es ging mit Kinderrabatt zur Oma nach Berlin geflogen.Der Flughafen Tempelhof lag beim Anflug immer majestätisch da, er hatte damals im Vergleich monumentale Dimensionen (ich war mit 13-14 Jahren noch sehr klein).</p>
<p>Die Luftbrücke habe ich nicht selbst miterlebt. Meine ältere Schwester Irene wurde am 31. Mai 1948 geboren. Direkt danach war die Berliner Luftbrücke vom 23. Juni  1948  bis 27. August 1949 mit der Berlin-Blockade durch die Sowjetische Besatzung vom 23.6.48 bis 12.5.49. Meine Eltern und Großeltern, mit denen wir zusammenlebten, weil sie vorher ausgebombt wurden, waren sehr glücklich, dass die Luftbrücke unser aller Überleben sichern konnte. Aber das Luftbrückendenkmal, die Einweihung und spätere Feierlichkeiten habe ich mitbekommen, da ich ab dem 8. Lebensjahr im 1. Sopran bei den Schöneberger Sängerknaben dabei und auf vielen Tourneen mit war. Aus Kostengründen mussten wir immer mit dem Bus nach Westdeutschland, mit Salbeitee (brrrrr! gräßlich!) im Gepäck. Da hätte ich gerne mit allen in der Turbopropmaschine abgehoben, weil der Nachhauseweg dann so kurz gewesen wäre.</p>
<p>Im Medizinstudium, klinischer Teil, von 1972 bis 1975 an der Freien Universität Berlin, habe ich die Flüge ab/bis Tempelhof zum Studentenrabatt wieder aufgenommen, wenn ich mir das von meinem Nachtwachengeld im Klinikum Steglitz leisten konnte; ansonsten Kontrollpunkt Dreilinden: Hingestellt, Daumen raus und in 20 Minuten spätestens war man auf dem Weg gen Westen, weil Alleinfahrern in der DDR sonst langweilig oder mulmig wurde.</p>
<p>1990 bin ich nach der Wiedervereinigung in offizieller Mission für den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt zu einem Termin im Land Brandenburg kurz hinter Lichterfelde-Süd nochmal in Tempelhof gelandet. Viele Taxifahrer weigerten sich damals, in &#8220;Feindesland&#8221; zu fahren, bis ich einen fand, dem das Taxametergeld verlockend erschien. 1991 war das schon entspannter und weltstädtischer, allerdings hatte ich damals eine Bundesratsanhörung im Roten Rathaus Berlin-Mitte, wo im Sitzungssaal Hammer und Sichelembleme zwar abgenommen waren, aber immer noch Ihre Schatten warfen.   3-4 x jährlich bin ich jetzt zu Fortbildungen in der Charité zu Besuch, die Bahnanreise ist bequem und verlockend.  Aber der Flughafen Tempelhof ist ein Monument, eine Ikone der Industriekultur, ein Sinnbild der Mobilität und des historischen Flugverkehrs, ein Leuchtturm unseres Zeitalters.</p>
<p>Wie wir jetzt auch im Ruhrgebiet die monumentale Zeche und Kokerei ZOLLVEREIN in Essen als Weltkulturerbe zum Zentrum der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 machen, so ist der Flughafen Berlin-Tempelhof auch unter Beachtung der verbrecherischen Impulse, die von ihm in der Nazi-Zeit ausgingen, ein Kulminationspunkt unserer Kultur.</p>
<p>Mir liegt ein  Messtischblatt von Berlin aus dem Jahr 1884 im Original vor, auf dem das Gelände des späteren Flughafen Tempelhof bereits als riesiger Truppenübungs- und -Aufmarschplatz vermerkt ist. Insofern ist es doch beruhigend, wenn der Flughafen Tempelhof sein militärisches Gepräge ablegen und als friedlicher architektonischer Star der Flugafenbaukunst und des modernen Flugzeitalters wiederauferstehen könnte!</p>
<p>Ich grüße Sie herzlichst.</p>
<p>Dr. med. Thomas G. Schätzler, Facharzt für Allgemeinmedizin</p>
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		<title>Zeitzeugen, wie ich die Luftbrücke erlebt habe</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 12:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hilde</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitzeugenberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Berlinerin, Jahrgang 1926
Mit Tempelhof verbinden mich Angst, Tränen, Hunger und Frieren &#8211; ab er auch Zuversicht, Freude und vor allen Dingen grosse Dankbarkeit gegenüber unseren drei Alliierten.
Ganz besonderen Dank an General Lucius D. Clay.
Sie alle haben unter Einsatz ihres Lebens  unser Leben in Freiheit gerettet und beschützt.
Das Luftbrückendenkmal erinnert an sie. Der Einsatz,den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Berlinerin, Jahrgang 1926</p>
<p>Mit Tempelhof verbinden mich Angst, Tränen, Hunger und Frieren &#8211; ab er auch Zuversicht, Freude und vor allen Dingen grosse Dankbarkeit gegenüber unseren drei Alliierten.</p>
<p>Ganz besonderen Dank an General Lucius D. Clay.</p>
<p>Sie alle haben unter Einsatz ihres Lebens  unser Leben in Freiheit gerettet und beschützt.</p>
<p>Das Luftbrückendenkmal erinnert an sie. Der Einsatz,den die Soldaten mit  Leben bezahlen mussten, darf nicht vergebens gewesen sein.</p>
<p>Da viele meiner Bekannten in West Deutschland leben war der Flughafen bzw.die Flugzeuge die einzige  Möglichkeit die Kontakte weiterhin zu pflegen.</p>
<p>Muss Candy Bomber Pilot Gail S.Halvorsen, der am 09.02.008 auf dem Flughafen Tempelhof sprach, uns wirklich daran erinnern, dass die Freiheit für Deutschland 1948 &#8211; 49  mit der Luftbrücke geboren wurde und es darauf  im Jahr 1989 zum Zusammengehen der beiden deutschen Teile kam ?</p>
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		<title>Abbauarbeiten in Tempelhof gestoppt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 06:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abbauarbeiten auf dem Flughafengelände Tempelhof sind vorläufig gestoppt. Die Vertrauensleute des "Volksbegehrens für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik" haben beim Verwaltungsgericht einen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz gestellt, der den vom Senat geplanten Abbau von Einrichtungen auf dem Gelände untersagt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz hat zugesagt, die Arbeiten bis zu einer Entscheidung einzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abbauarbeiten auf dem Flughafengelände Tempelhof sind vorläufig gestoppt. Die Vertrauensleute des &#8220;Volksbegehrens für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik&#8221; haben beim Verwaltungsgericht einen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz gestellt, der den vom Senat geplanten Abbau von Einrichtungen auf dem Gelände untersagt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz hat zugesagt, die Arbeiten bis zu einer Entscheidung einzustellen.</p>
<p>Die Vertrauensleute aus dem Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de wollen durch die Anordnung verhindern, daß das bevorstehende Volksbegehren inhaltlich seinen Sinn verliert. Das Volksbegehren zielt auf einen denkmalgeschützten, authentischen Erhalt des historischen Flughafens und eine Ernennung zum UNESCO Welterbe ab. &#8220;Wenn die Abbauarbeiten wie geplant durchgeführt werden, ist kaum noch etwas da, was man schützen könnte. Es ist gerade der historische Gesamteindruck mit seinen Antennen, Lichtern und Navigationshäuschen, der den Charakter der Anlage ausmacht.&#8221;</p>
<p>Das Land Berlin steht bisher auf dem Standpunkt, dass nur das Flughafengebäude mit Vorfeld unter Denkmalschutz steht. &#8220;Diese Einschätzung ist nach unserer Auffassung nicht korrekt. Die Berliner Denkmalschutzliste spricht eindeutig von einem Schutz als Gesamtanlage und Ensemble, was auch die zugehörigen Flächen einbezieht. Jedes Kind kennt den phantastischen Anblick des Flughafens bei Nacht. wenn man mit der S-Bahn oder dem Auto daran vorbeifährt.&#8221; Auch die Berliner Denkmalschutzdatenbank begründet den Schutz mit der städtebaulichen Anlage, die durch die runde Form mit den Rollwegen und Aufstellflächen und ihrer Einbettung in das Stadtbild mit Kreuzberg gebildet wird.</p>
<div id="attachment_135" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cms/wp-content/uploads/AbrissPavillon.jpg"><img class="size-medium wp-image-135" title="AbrissPavillon" src="http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cms/wp-content/uploads/AbrissPavillon-300x225.jpg" alt="Abriss der Cafeteria" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Abriss der Cafeteria im Flugsteig A</p></div>
<p>Schon in der Vergangenheit wurden gravierende Eingriffe in die Substanz des Gebäudes genehmigt und durchgeführt. So wurden für die Messe &#8220;Bread und Butter&#8221; Büroräume entkernt, die Fluggasttreppen beseitigt und die historische Cafeteria am Flugsteig A abgerissen. &#8220;Wir haben nicht den Eindruck, dass der bestehende Denkmalschutz ernst genommen wird.&#8221;</p>
<p>Der Antrag richtet sich nicht grundsätzlich gegen die Öffnung des Geländes für Besucher. Es müssen nur Schutz und originaler Erhalt sichergestellt sein. &#8220;Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn die Berliner Ihren historischen Flughafen endlich wieder besuchen können. Tempelhof ist ein Ort an dem Weltgeschichte geschrieben wurde. Nur wer vor Ort war, weiß, was Berlin mit Klaus Wowereits&#8217; Bebauungsplänen verloren gehen würde.</p>
<p>Wir sind allerdings auch sehr verwundert, wie unkritisch die Pläne zur großflächigen Öffnung und Bebauung von den Berliner Naturschutzverbänden begleitet werden. In Tempelhof leben zahlreiche geschützte Vogel-, Pflanzen  und Insektenarten, zahlreiche davon vom Aussterben bedroht oder als ausgestorben dort wiederentdeckt. Große Teile der Freiflächen sind besonders wertvolle Trockenrasenflächen in denen seltene Bodenbrüter leben, 25% der Berliner Feldlerchen, zahlreiche Fledermäuse und eine Dohlenkolonie. Nur ein Erhalt der Freifläche sichert diesen Art das Überleben.</p>
<p>Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de sieht in dem bevorstehenden Volksbegehren die Chance, endlich eine würdevolle und breit akzeptierte Zukunft für den historischen Ort zu finden. Die vergangenen Monate habe gezeigt, dass durch die Maßnehmen des Senats in Tempelhof ein enormer politischer, wirtschaftlicher und Imageschaden entstanden ist. Wir Berliner haben aber jetzt die Chance, wenigstens einen Teil der Fehler wieder gut zu machen.</p>
<div id="attachment_137" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cms/wp-content/uploads/AbrissBueros1.jpg"><img class="size-medium wp-image-137" title="Entkernung Büros" src="http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cms/wp-content/uploads/AbrissBueros1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Entkernung der Büros</p></div>
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		<title>Baumfällarbeiten an der Buswendeschleife Tempelhofer Damm</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 13:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Buswendeschleife am Tempelhofer Damm (Nähe S-Bhf Tempelhof) wurden Baumfällarbeiten beobachtet. Pikant dabei ist, dass die Bäume unmittelbar am Rand des Flugplatzgeländes liegen, und zwar genau an der Stelle an der sich eine naturschutzrechtlich bedeutsame Dohlenkolonie, sowie Steinschmätzer, Wiesenpieper und Nachtigallen im Buschwerk befinden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Buswendeschleife am Tempelhofer Damm (Nähe S-Bhf Tempelhof) wurden Baumfällarbeiten beobachtet. Pikant dabei ist, dass die Bäume unmittelbar am Rand des Flugplatzgeländes liegen, und zwar genau an der Stelle an der sich eine naturschutzrechtlich bedeutsame Dohlenkolonie, sowie Steinschmätzer, Wiesenpieper und Nachtigallen im Buschwerk befinden.</p>
<p>Die Fällgenehmigung wurde interessanterweise teilweise vom Beziksamt Pankow (!!!) erteilt. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg ist informiert, konnte sich aber offenbar bisher wieder einmal zu keinen Aktivitäten durchringen.</p>
<div id="attachment_155" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cms/wp-content/uploads/Faellgenehmigung5klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-155" title="Faellgenehmigung5klein" src="http://www.tempelhof-weltkulturerbe.de/cms/wp-content/uploads/Faellgenehmigung5klein-300x225.jpg" alt="Fällgenehmigung" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Fällgenehmigung für die Bäume an der Buswendeschleife</p></div>
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		<title>Bürgerentscheid im Bezirk Tempelhof Schöneberg am 7. Juni 2009 (Europawahl)</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 12:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bürgerbegehren mit dem Titel "Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten - als Weltkulturerbe schützen" wurde erfolgreich beendet. Beim Wahlleiter wurden insgesamt 10.417 Unterschriften abgegebenen - davon wurden insgesamt 7.733 Stimmen als gültig bestätigt. Da die Bezirksverordnetenversammlung die Ziele des Bürgerbegehrens zurückgewiesen hat, wird es nun am 7. Juni 2009 (Tag der Europawahl) zum ersten Bürgerentscheid in Bezirk Tempelhof-Schöneberg kommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Bürgerbegehren erfolgreich</h1>
<div class="rightimage" style="width: 83px;"><a href="../../media/StimmzettelMuster.pdf"><img src="../../img/StimmzettelMuster.jpg" border="0" alt="Muster Stimmzettel" width="83" height="171" /></a></p>
<table class="votes" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Stimmzettel</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<h2><strong>Das Aktionsbündnis <a href="http://www.be-4-tempelhof.de/">be-4-tempelhof.de</a> dankt allen Helfern und Unterstützern</strong></h2>
<p>Das Bürgerbegehren mit dem Titel &#8220;<em>Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten &#8211; als Weltkulturerbe schützen</em>&#8221; wurde erfolgreich beendet. Beim Wahlleiter wurden insgesamt 10.417 Unterschriften abgegebenen &#8211; davon wurden insgesamt 7.733 Stimmen als gültig bestätigt. Da die Bezirksverordnetenversammlung die Ziele des Bürgerbegehrens zurückgewiesen hat, wird es nun am 7. Juni 2009 (Tag der Europawahl) zum ersten Bürgerentscheid in Bezirk Tempelhof-Schöneberg kommen.</p>
<p>Ziel des Bürgerbegehrens ist der authentische Erhalt des Flughafens Tempelhof in seiner Gesamtheit, eine Erweiterung des Denkmalschutzes auf die Gesamtanlage und eine zukünftige Ernennung zum UNESCO Weltkulturerbe.</p>
<p>Ziel ist ausdrücklich <strong>nicht</strong> die Nutzung als Verkehrsflughafen, wie beim ICAT-Volksentscheid im Jahr 2008. Wir streben eine Nutzung an, die der geschichtlichen Bedeutung des Ortes gerecht wird und ihn für die Zukunft in seiner in 85 Jahren gewachsenen Form bewahrt. Die vorgeschlagene Nutzung als Regierungs-, Rettungs- und Ausweichflughafen bietet eine wirtschaftliche Basis, die mit Unternehmen und Ausbildungsbetrieben aus der Luftfahrtbranche und den lange geplanten Museen einen einzigartigen Ort der Luftfahrtgeschichte schaffen sollen &#8211; ohne den Steuerzahler einen Cent zu kosten.</p>
<p>Vor allem die Senatspläne zur Bebauung müssen nach unserer Meinung unbedingt verhindert werden. Es gibt weder einen Bedarf für zusätzliche Wohn- und Gewerbegebiete in Tempelhof, noch sind die Pläne des Senats wirtschaftlich sinnvoll. Sie zerstören eine für das Stadtklima äußerst wichtige Freifläche, die zudem noch zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten beherbergt. Einziger Gewinner bei den Plänen wird die Immobilienspekulation sein. Schon jetzt zeigt der Mistspiegel rund um das Gelände deutlich steigende Mieten.</p>
<p>Für einen Erfolg muß beim Bürgerentscheid muß die Mehrheit der Wähler im Bezirks mit <strong>JA</strong> für den Vorschlag stimmen und die Wahlbeteiligung bei mindestens 15% liegen. Auch EU Bürger können an der Abstimmung teilnehmen. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.</p>
<p>Wer zur Abstimmung am 7. Juni verhindert ist, kann ab dem 29. April Briefwahl beantragen (Antrag unten) oder auch schon vorzeitig im Bürgeramt abstimmen gehen.</p>
<div class="document">
<h3>Wortlaut des Abstimmungstextes</h3>
<p><strong>Das Denkmal Flughafen Tempelhof erhalten &#8211; als Weltkulturerbe schützen</strong></p>
<ol>
<li>Der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof ist ein Denkmal von nationalem und internationalem Rang und als solches dauerhaft zu erhalten und zu schützen. Der bestehende Denkmalschutz für die Gesamtanlage (Gebäude und Vorfeld) ist ohne Einschränkung beizubehalten und darüber hinaus durch das Landesdenkmalamt auf Freiflächen, Roll und Startbahnen mit Schutzstreifen sowie Betriebsflächen auszudehnen. Die Erweiterung des Denkmalschutzes rechtfertigt sich aufgrund der herausragenden geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung des Objekts (gemäß § 2 Abs. 2 und 3 DSchG Bln) und insbesondere der Nutzung als Flughafen. Die Ernennung zum Weltkulturerbe ist intensiv zu betreiben. Eigentümer, Betreiber und Öffentliche Hand sind gemeinsam zum Erhalt zu verpflichten.</li>
<li>Das Bezirksamt soll sich beim Landesdenkmalamt für die Erweiterung des Denkmalschutzes und bei Senat und Bundesregierung für eine zukünftig schwerpunktmäßige Nutzung als Regierungs-, Rettungs-, und Ausweichflughafen einzusetzen.</li>
<li>Der Flächennutzungsplan für das Tempelhofer Feld soll auf den Stand von 1984 zurückgeführt werden. In jedem zukünftigen Bebauungsplan soll die flugbetriebsfremde Bebauung sowie die Umnutzung untersagt und die bestehenden Bauschutzbereiche analog §12 ff. LuftVG weiterhin freigehalten werden.</li>
</ol>
</div>
<h3>Verknüpfungen:</h3>
<ul>
<li><a href="../../media/amtlInfo.pdf">Amtliche Abstimmungsinformation zum Bürgerentscheid am 7.6.2009</a></li>
<li><a href="../../media/StimmzettelMuster.pdf">Muster des amtlichen Stimmzettels zum Bürgerentscheid</a></li>
<li><a href="https://www.wahlen-berlin.de/wahlen/europawahl-2009/briefwahl/elektronisch/antrag-sich.htm">Beantragung von Briefwahlunterlagen beim Landeswahlleiter (Europawahl + Bürgerentscheid) ab 29.04.</a></li>
</ul>
<h3>Wahlplakate:</h3>
<p>Zeigen Sie Flagge zum Bürgerentscheid. Drucken Sie die Plakate aus hängen Sie sie ans Schwarze Brett.<br />
Die Plakate sind im Formatz A3, bei Bedarf können Sie beim Ausdruck verkleinert werden. Plakate im Format A1 gibt es gegen Spende im Cafe Romi, Dudenstrasse 2, Platz der Luftbrücke.</p>
<p><a href="../../media/Wahlplakat1.pdf"><img src="../../img/Wahlplakat1.jpg" alt="Wahlplakat 'Nero'" /></a> <a href="../../media/Wahlplakat2.pdf"><img src="../../img/Wahlplakat2.jpg" alt="Wahlplakat 'Schuldenberg'" /></a> <a href="../../media/Wahlplakat3.pdf"><img src="../../img/Wahlplakat3.jpg" alt="Wahlplakat 'Multijobber'" /></a></p>
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